Das Verbrechen an Dresden ein “Kavaliersdelikt”?
Der ehem. 1.Generalstabsoffizier beim Kommandierenden General in Dresden, Oberstleutnant Eberhard Matthes, war Zeitzeuge des 4-fach Angriffs auf unsere Garnisonstadt.
Aus seinem Vortrag am 17.10.1992 in Dresden vor dem ‘Arbeitskreis Sächsischer Militärgeschichte’ im Militärhistorischen Museum, Olbrichtplatz 3, sind die hier folgenden Auszüge inhaltsmäßig entnommen.
Luftschutzmäßig war Dresden in keiner Weise vorbereitet. Seit 1942 wurden keine neuen Schutzräume und Bunker mehr gebaut. Die letzten -3- Flak-Batt.8,8cm, wurden wenige Tage vor den Angriffen zur Verteidigung Berlins abgezogen.
Der erste Angriff erfolgte am 13.2.45 gegen Abend von etwa 230 englischen Bombern, die Brand und Sprengbomben warfen. Als Hilfskräfte in großer Zahl bereits im Einsatz waren, darunter Feuerwehren aus dem weiteren Umkreis der Stadt, erfolgte ohne Vorwarnung (das Warnsystem war zerstört) um 2,00 Uhr nachts der zweite Angriff von ebenfalls 200 Bombern, die vornehmlich Sprengbomben in die hell brennende Stadt warfen. Bei den nichts ahnenden Feuerwehren und Hilfskräften waren die Ausfälle entsetzlich.
Weitere Angriffe erfolgten am 14.und 15.2.1945.
16 qkm der Innenstadt lagen total in Trümmern. Auch -40-mit Flüchtlingen voll besetzte Eisenbahnzüge fielen den Angriffen zum Opfer. Identifizierung der meisten dieser Opfer war unmöglich, da sie zu Asche verglüht waren und bei der Berührung in Staub zerfielen. In Kellern und Schutzräumen geborgene Tote waren zum großen Teil erstickt. Sie wurden geborgen, identifiziert und auf großen Rosten aus Straßenbahnschienen an vielen Orten der Stadt mit Benzin Übergossen und verbrannt, um das Aufkommen von Seuchen zu verhindern. Wegen der großen Zahl konnten Erdbestattungen nicht erfolgen.
Erste Meldungen der Polizei sprechen von 205.000 Toten. Oberstleutnant Matthes meldete dem General Krebs im Führerbunker in Berlin:
35.000 Tote, die identifiziert werden konnten,
50.000 Tote, an denen Eheringe oder anderer Schmuck erkennbar gewesen war.(Eine weitere Identifizierung unmöglich!)
168.000 Tote nicht identifizierbar.
253.000 Tote also insgesamt. Diese Angaben wurden dem Führerbunker fernschriftlich bestätigt.
Bei den Rettungs-und Bergungsarbeiten war das SS-Pionier-AuE-Rgt-Dresden voll im Einsatz.
Nach dem Krieg hielt sich, trotz der geharnischten Differenzen zwischen Russen und Amerikanern, immer die Zahl von den 35.000 Toten. Heute weiß man auch warum: Die Russen haben in JALTA ultimativ von den Westalliierten die Bombardierung von Dresden gefordert; sie, die Russen, waren also begreiflicherweise besonders interessiert, die Zahl der Toten nicht höher schnellen zu lassen. So gab auch die ehemalige DDR, wie auch der offizielle Stadtführer von Dresden, immer die Zahl von 35.000 Toten an. Der ‘hochgeehrte’ Luftmarschall Harris erhielt übrigens auch noch den „Lenin-Orden“….!
Oberstleutnant Matthes ist also der maßgeblichste Zeitzeuge überhaupt. Seine Angaben haben historischen Wert, da zu belegen und nachzuweisen. Nur die sogenannten ‘Historiker’ wissen das natürlich alle viel, viel besser. Was sind heute schon die Hekatomben von Toten von Hiroschima und Dresden, wenn die Täter nun mal keine Deutschen waren: “Kavaliere im Dienste der Weltgerechtigkeit“, Weltpolizei! OTL Matthes bestätigt auch, daß nach den Luftangriffen nur noch die Carolabrücke intakt wäre. Am 7.5.1945 sei vom General von Gilsa die Sprengung angeordnet worden. Zu diesem Zeitpunkt aber war das SS-Pionier-Rgt nachweislich nicht mehr in der Stadt. Es kann damit auch heute nicht mehr für die Zerstörung der Brücke verantwortlich gemacht werden.
Quelle: “Unsere Garnisonsstadt” von Lothar E. Konietzko, Wayne, Michigan – USA
