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	<title>Historisch</title>
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	<description>Was man aus der Geschichte lernen kann</description>
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		<title>Historisch</title>
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		<title>Für die bessere Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ahnungsgrauend, todesmutig bricht der große Morgen an und die Sonne, kalt und blutig leuchtet unsrer blutgen Bahn In der nächsten Stunden Schoße liegt das Schicksal einer Welt und es zittern schon die Lose und der ehrne Würfel fällt Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde treu so zum Tod, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=67&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ahnungsgrauend, todesmutig<br />
bricht der große Morgen an<br />
und die Sonne, kalt und blutig<br />
leuchtet unsrer blutgen Bahn<br />
In der nächsten Stunden Schoße<br />
liegt das Schicksal einer Welt<br />
und es zittern schon die Lose<br />
und der ehrne Würfel fällt<br />
Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde<br />
mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde<br />
treu so zum Tod, wie zum Leben gesellt<br />
 Hinter uns, im Graun der Nächte<br />
liegt die Schande, liegt die Schmach<br />
liegt der Frevel fremder Knechte<br />
der die deutsche Eiche brach<br />
Unsre Sprache ward geschändet<br />
unsre Tempel stürzten ein<br />
unsre Ehre ist verpfändet<br />
deutsche Brüder, löst sie ein<br />
Brüder, die Rache flammt. Reicht euch die Hände<br />
daß sich der Fluch der Himmlischen wende<br />
Löst das verlorne Palladium ein<br />
 Vor uns liegt ein glücklich Hoffen<br />
liegt der Zukunft goldne Zeit<br />
steht ein ganzer Himmel offen<br />
blüht der Freiheit Seligkeit.<br />
Deutsche Kunst und deutsche Lieder<br />
Frauenhuld und Liebesglück<br />
alles Große kommt uns wieder<br />
alles Schöne kehrt zurück<br />
Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen<br />
Leben und Blut in die Schanze zu schlagen<br />
nur in dem Opfertod reift uns das Glück<br />
 Nun, mit Gott, wir wollen wagen<br />
fest vereint dem Schicksal stehn<br />
unser Herz zum Altar tragen<br />
und dem Tod entgegen gehn.<br />
Vaterland, dir wolln wir sterben<br />
wie dein großes Wort gebeut<br />
Unsre Lieben mögen´s erben<br />
was wir mit dem Blut befreit<br />
Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen<br />
wachse empor über unsere Leichen!<br />
Vaterland, höre den heiligen Eid<br />
 Und nun wendet eure Blicke<br />
noch einmal der Liebe nach<br />
scheidet von dem Bütenglücke<br />
das der giftge Süden brach<br />
Wird euch auch das Auge trüber<br />
keine Träne bringt euch Spott<br />
werft den letzten Kuß hinüber<br />
dann befehlt sie eurem Gott<br />
Alle die Lippen, die für uns beten<br />
alle die Herzen, die wir zertreten<br />
tröste und schütze sie, ewiger Gott<br />
 Und nun frisch zur Schlacht gewendet<br />
Aug und Herz zum Licht hinauf<br />
Alles Irdsche ist vollendet<br />
und das Himmlische geht auf<br />
Faßt euch an, ihr deutschen Brüder<br />
jeder Nerve sei ein Held<br />
Treue Herzen sehn sich wieder<br />
Lebewohl für diese Welt<br />
Hört ihr´s, schon jauchzt es uns donnernd entgegen<br />
Brüder, hinein in den blitzenden Regen<br />
Wiedersehn in der besseren Welt<br />
 Theodor Körner (1813)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fcoehistorisch.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fcoehistorisch.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fcoehistorisch.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fcoehistorisch.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fcoehistorisch.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fcoehistorisch.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fcoehistorisch.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fcoehistorisch.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fcoehistorisch.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fcoehistorisch.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fcoehistorisch.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fcoehistorisch.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fcoehistorisch.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fcoehistorisch.wordpress.com/67/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=67&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Männer und Buben</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 16:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Volk steht auf, der Sturm bricht los. Wer legt noch die Hände feig in den Schoß? Pfui über dich Buben hinter dem Ofen, Unter den Schranzen und unter den Zofen! Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht; Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht, Ein deutsches Lied erfreut dich nicht, Und deutscher Wein erquickt dich nicht. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=65&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.<br />
Wer legt noch die Hände feig in den Schoß?<br />
Pfui über dich Buben hinter dem Ofen,<br />
Unter den Schranzen und unter den Zofen!<br />
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;<br />
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,<br />
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,<br />
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.<br />
Stoßt mit an,<br />
Mann für Mann,<br />
Wer den Flamberg schwingen kann!</p>
<p>Wenn wir die Schauer der Regennacht<br />
Unter Sturmespfeifen wachend vollbracht,<br />
Kannst du freilich auf üppigen Pfühlen<br />
Wollüstig träumend die Glieder fühlen.<br />
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;<br />
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,<br />
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,<br />
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.<br />
Stoßt mit an,<br />
Mann für Mann,<br />
Wer den Flamberg schwingen kann!</p>
<p>Wenn uns der Trompeten rauher Klang<br />
Wie Donner Gottes zum Herzen drang,<br />
Magst du im Theater die Nase wetzen<br />
Und dich an Trillern und Läufen ergötzen.<br />
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;<br />
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,<br />
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,<br />
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.<br />
Stoßt mit an,<br />
Mann für Mann,<br />
Wer den Flamberg schwingen kann!</p>
<p>Wenn die Glut des Tags versengend drückt,<br />
Und uns kaum ein Tropfen Wasser erquickt,<br />
Kannst du Champagner springen lassen,<br />
Kannst du bei brechenden Tafeln prassen.<br />
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;<br />
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,<br />
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,<br />
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.<br />
Stoßt mit an,<br />
Mann für Mann,<br />
Wer den Flamberg schwingen kann!</p>
<p>Wenn wir vorm Drange der würgenden Schlacht<br />
Zum Abschied ans ferne Liebchen gedacht,<br />
Magst du zu deinen Mätressen laufen<br />
Und dir mit Golde die Lust erkaufen.<br />
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;<br />
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,<br />
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,<br />
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.<br />
Stoßt mit an,<br />
Mann für Mann,<br />
Wer den Flamberg schwingen kann!</p>
<p>Wenn die Kugel pfeift, wenn die Lanze saust,<br />
Wenn der Tod uns in tausend Gestalten umbraust,<br />
Kannst du am Spieltisch dein Septleva brechen<br />
Und mit der Spadille die Könige stechen.<br />
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;<br />
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,<br />
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,<br />
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.<br />
Stoßt mit an,<br />
Mann für Mann,<br />
Wer den Flamberg schwingen kann!</p>
<p>Und schlägt unser Stündlein im Schlachtenrot,<br />
Willkommen dann, sel&#8217;ger Soldatentod!<br />
Du verkriechst dich in seidene Decken,<br />
Winselnd vor der Vernichtung Schrecken.<br />
Stirbst als ein ehrlos erbärmlicher Wicht.<br />
Ein deutsches Mädel beweint dich nicht,<br />
Ein deutsches Lied besingt dich nicht,<br />
Und deutsche Becher klingen dir nicht.<br />
Stoßt mit an,<br />
Mann für Mann,<br />
Wer den Flamberg schwingen kann!</p>
<p>Theodor Körner<br />
(23.9.1791 &#8211; 26.8.1813)<br />
geschrieben 1813</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fcoehistorisch.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fcoehistorisch.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fcoehistorisch.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fcoehistorisch.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fcoehistorisch.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fcoehistorisch.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fcoehistorisch.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fcoehistorisch.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fcoehistorisch.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fcoehistorisch.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fcoehistorisch.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fcoehistorisch.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fcoehistorisch.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fcoehistorisch.wordpress.com/65/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=65&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Dönitz erzählt vom Krieg</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 08:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: Spiegel Die Schüler waren fasziniert, die Lehrer begeistert: Im Januar 1963 hielt der Hitler-Nachfolger Karl Dönitz in einem Gymnasium bei Hamburg eine Unterrichtsstunde zum &#8220;Dritten Reich&#8221; ab. Der Auftritt des ehemaligen Großadmirals sorgte weltweit für einen Eklat &#8211; und trieb wenig später einen Beteiligten in den Tod. Der Applaus wollte kein Ende nehmen. Lehrer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=63&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23961/doenitz_erzaehlt_vom_krieg.html?o=position-ASCENDING&amp;s=6&amp;r=1&amp;a=23961&amp;c=1">Spiegel</a></p>
<p>Die Schüler waren fasziniert, die Lehrer begeistert: Im Januar 1963 hielt der Hitler-Nachfolger Karl Dönitz in einem Gymnasium bei Hamburg eine Unterrichtsstunde zum &#8220;Dritten Reich&#8221; ab. Der Auftritt des ehemaligen Großadmirals sorgte weltweit für einen Eklat &#8211; und trieb wenig später einen Beteiligten in den Tod.</p>
<p>Der Applaus wollte kein Ende nehmen. Lehrer und Schüler huldigten ausdauernd dem alten Mann, der auf dem Podium im Auditorium des Geesthachter Gymnasiums stand. Über eine Stunde hatte Karl Dönitz, ehemaliger Großadmiral, Oberbefehlshaber der Marine und Hitler-Nachfolger, an diesem 22. Januar 1963 seinem Publikum Fragen über das &#8220;Dritte Reich&#8221; beantwortet und aus dem Nähkästchen der braunen Machtzentrale geplaudert. Offensichtlich hatte er den richtigen Ton getroffen. &#8220;Die waren alle von seiner Größe und Autorität begeistert&#8221;, erinnert sich Lutz Fähser, der damals als Schüler im Publikum saß. Allen voran Geschichtslehrer Heinrich Kock, der den Dönitz-Besuch angeregt hatte.</p>
<p>Die historische Fragestunde wäre sicherlich schnell in Vergessenheit geraten, hätte nicht der Journalist Karl Mührl im Publikum gesessen und ein paar Tage später dem Ereignis eine ganze Seite in der &#8220;Geesthachter Zeitung&#8221; gewidmet. Frenetisch feierte er die Veranstaltung als &#8220;besonderes Erlebnis&#8221; und &#8220;Geschichtsunterricht in höchster Vollendung&#8221;. Ungeniert drückte Mührl zudem seine Bewunderung für Dönitz aus: &#8220;Genauso, wie er im Krieg seine U-Boot-Soldaten begeisterte und zu höchsten Leistungen anspornte, zog er auch diese Jugend schnell in seinen Bann.&#8221;</p>
<p>Die euphorische und kritiklose Würdigung machte einige Hamburger Journalisten auf die Veranstaltung aufmerksam. Auf einer Pressekonferenz der Kieler Landesregierung am 31. Januar 1963 begannen sie, Fragen zu stellen: Wie konnte es sein, dass ein in Nürnberg zu zehn Jahren Haft verurteilter Kriegsverbrecher Schülern ungefiltert seine Sicht der Dinge präsentieren durfte? Wussten die Schüler, dass sie die rechte Hand Hitlers vor sich sitzen hatten, der nach dessen Selbstmord die Regierungsgeschäfte des &#8220;Dritten Reichs&#8221; übernommen hatte? Waren sie ausreichend auf die Fragestunde vorbereitet worden? Über Nacht hatte sich die kleine Schulveranstaltung ganz unerwartet zum Politikum ausgewachsen.</p>
<p><strong>Gewaltiges Medienecho </strong></p>
<p>Bald war klar, dass Dönitz nicht als Zeitzeuge aufgetreten war, der sich den kritischen Fragen der Schülerschaft gestellt hatte. Er hatte einer Schar Jugendlicher, von denen viele zum ersten Mal etwas über das &#8220;Dritte Reich&#8221; hörten, weil der Geschichtsunterricht dieses Thema geflissentlich aussparte, sein Geschichtsbild als Tatsachenbericht verkauft. Er und all die anderen Männer an der Front hätten in den Kriegsjahren lediglich ihre Pflicht als Soldat erfüllt, führte Dönitz aus. Man könne von einem Soldaten &#8220;nicht erwarten, dass er bei Kriegsausbruch mit dem Fahrrad ins Auswärtige Amt fahre, um durch Aktenstudium festzustellen, ob der begonnene Krieg ein Angriffskrieg sei&#8221;.</p>
<p>Die Lehrer, von denen ein Großteil selbst im Krieg gewesen war und eine mehr oder weniger braune Vergangenheit hatte, nickten das Gesagte kommentarlos ab – dankbar über die Generalamnestie, die Dönitz erteilte. Dass es auch eine andere Sichtweise auf die Ereignisse gab, machten sie nicht zum Thema.</p>
<p>Schonungslos prangerten die Medien den unkritischen Umgang mit dem Zeitzeugen Dönitz an. Die &#8220;Zeit&#8221; beschrieb mit bissiger Ironie den Verlauf der Veranstaltung. &#8220;Die 14- bis 20-Jährigen lernten, nur Stalins und Ulbrichts Machenschaften sei es zu verdanken, dass Dönitz nicht auch nach der Kapitulation Chef einer zentralen Reichsregierung blieb.&#8221; Der SPIEGEL nahm die &#8220;drei Kameraden&#8221; Dönitz, Mührl und Kock aufs Korn, die in der Veranstaltung die Gelegenheit gesehen hätten, ihre beschönigende Version des Zweiten Weltkriegs zu vermitteln. Selbst die internationale Presse sprang auf das Thema an. Die französische Zeitung &#8220;Le Monde&#8221; empörte sich: &#8220;Der frühere Großadmiral Dönitz hat Hitlers Politik verherrlicht.&#8221; Das DDR-Organ &#8220;Neue Deutschland&#8221; witterte die Gelegenheit und unterstellte der Bundesrepublik &#8220;faschistische Umtriebe&#8221;.</p>
<p>Das gewaltige Medienecho setzte die Kieler Landesregierung erheblich unter Zugzwang. Um den Imageschaden zu begrenzen, schlug sie vor, dem Landesbeauftragten für staatsbürgerliche Bildung Ernst Hessenauer vor demselben Publikum sprechen zu lassen &#8211; damit das von &#8220;Dönitz beschädigte Geschichtsbild von demokratischer Hand restauriert werde&#8221;, wie es der SPIEGEL formulierte. Doch Schuldirektor Georg Rühsen lehnte mit der Begründung ab, sie würden das Ganze schulintern aufarbeiten. Er sollte diese Entscheidung später bitter bereuen. Denn nun kochte der Fall erst richtig hoch.</p>
<p><strong>Der umstrittene Großadmiral </strong></p>
<p>Rühsen hatte unterschätzt, wie sehr der ehemalige Großadmiral Karl Dönitz die deutsche Gesellschaft polarisierte. Für die einen war er der &#8220;Retter der Millionen&#8221;, weil die deutsche Marine im Frühjahr 1945 reihenweise Flüchtlinge aus Ostpreußen und Pommern an Bord genommen und über die Ostsee ins sichere Schleswig-Holstein geschafft hatte. Hartnäckig hielt diese Fraktion den mittlerweile gründlich widerlegten Mythos von der &#8220;sauberen Wehrmacht&#8221; aufrecht, als dessen Inkarnation sie Dönitz betrachtete. Von den Gräueltaten der Nazis hatte nach dieser Auffassung niemand in der Wehrmacht gewusst. Seine Verurteilung in Nürnberg hielten sie für eine Fehlentscheidung und Dönitz für ein &#8220;Opfer&#8221; der Siegerjustiz.</p>
<p>Auf der anderen Seite standen die scharfen Dönitz-Kritiker. Sie warfen ihm vor, ein willfähriger Handlanger Hitlers gewesen zu sein, der mit seinen fanatischen Durchhalteparolen den Krieg künstlich verlängert und damit Millionen Menschenleben aufs Spiel gesetzt hatte. Dass er die nationalsozialistische Ideologie tief verinnerlicht hatte und durchaus antisemitisch eingestellt war, wiesen sie ihm regelmäßig anhand unterschiedlichster Äußerungen nach, die er öffentlich gemacht hatte. Einigkeit über Dönitz bestand nur in einem Punkt: Er hatte als letztes Staatsoberhaupt des &#8220;Dritten Reichs&#8221; das Beste aus der Kapitulation herausgeholt.</p>
<p>Die Bundeswehrspitze quälte sich jahrelang mit dieser fast &#8220;mythischen Großadmiralsfrage&#8221;, wie es der SPIEGEL schon Jahre vor dem Geesthachter Intermezzo formulierte, und war dankbar, als sich 1958 die Gelegenheit bot, sich von dem umstrittenen Großadmiral a.D. zu distanzieren. In einem Kommuniqué ließ das Verteidigungsministerium verlauten: &#8220;Der einstige Großadmiral Dönitz ist nicht Vorbild der Bundeswehr.&#8221;</p>
<p><strong>Trauriges Nachspiel</strong> </p>
<p>Die Reaktion der Presse auf Rühsens Dönitz-loyales Verhalten ließ nicht lange auf sich warten. &#8220;Bis heute ist der Oberstudiendirektor der festen Überzeugung, dass die Ausführungen des Großadmirals a.D. weder einer sofortigen Berichtigung noch einer Ergänzung oder auch nur einer kritischen Zwischenfrage bedurften&#8221;, kommentierte etwa die &#8220;Zeit&#8221; zynisch. Aufgeschreckt von den immer schrilleren Tönen, für die die Affäre mittlerweile sorgte, schickte das Kieler Kultusministerium Regierungsrat Herrmann Schmidt-Tychsen nach Geesthacht, um den Fall zu untersuchen. Fünf Stunden besprach er sich mit Direktor Rühsen.</p>
<p>Was sie beredeten, ist nicht überliefert. Eine halbe Stunde, nachdem Schmidt-Tychsen gegangen war, verließ auch Rühsen die Schule. Er schlug den Weg zur Elbe ein. Es war das letzte Mal, dass ihn jemand lebend sah. Kollegen fanden am folgenden Tag in seiner Aktentasche einen an seine Frau gerichteten Brief: &#8220;Liebe Lonny, nimm es mir nicht übel. Ich gehe in den Tod.&#8221; Am 25. April – also mehr als zwei Monate später – wurde seine Leiche schließlich in der Oberelbe gefunden. Der Druck, der auf Rühsen lastete, war zu groß geworden.</p>
<p>Statt Hessenauer lud das Geesthachter Gymnasium schließlich den Historiker Karl Dietrich Erdmann ein, um die Dönitz-Geschichtsstunde doch noch ins richtige Licht zu rücken. Am 25. Februar 1963 sprach er vor einem ähnlich großen Publikum wie Dönitz einen Monat zuvor. Erdmann erklärte, dass Dönitz Hitler verfallen gewesen sei. Etliche führende Offiziere hätten sich damals hinter ihren militärischen Aufgaben verschanzt und bewusst politische Fragen ausgeblendet – als eine Art Schutzmechanismus. Letztlich machte Erdmann aber die Schüler für die entglittene Fragestunde verantwortlich: &#8220;Ihr habt einfach nicht die richtigen Fragen gestellt!&#8221; Was Erdmann nicht berücksichtigte: Den Schülern war das nötige Hintergrundwissen vorenthalten worden.</p>
<p>Text: Johanna Lutteroth </p>
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		<title>Kaiser Konstantin: Ein Leben zwischen Religion und Machterhaltung</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 18:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 1675 Jahren starb der römische Kaiser Konstantin der Große Von Christian Berndt Konstantin I. gilt als Wegbereiter der Christianisierung des Römischen Reiches. Doch bis heute wird über seine Rolle in diesem Prozess gestritten und die Frage diskutiert, ob er der erste christliche oder der letzte römische Kaiser war. In der Geschichtsschreibung wurde Konstantin als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=61&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 1675 Jahren starb der römische Kaiser Konstantin der Große</p>
<p>Von Christian Berndt</p>
<p>Konstantin I. gilt als Wegbereiter der Christianisierung des Römischen Reiches. Doch bis heute wird über seine Rolle in diesem Prozess gestritten und die Frage diskutiert, ob er der erste christliche oder der letzte römische Kaiser war. In der Geschichtsschreibung wurde Konstantin als Retter Roms heroisiert und als Totengräber des Römischen Reiches verteufelt. </p>
<p>Nach Konstantins Tod am 22. Mai 337 nach Christi Geburt folgt die Beisetzung einer eigenartigen Zeremonie. Der Sarg des Kaisers wird in der Apostelkirche von Konstantinopel inmitten von zwölf Grabmälern aufgestellt, die symbolisch für die Jünger Christi stehen. Damit wird der Verstorbene zu Jesus im Kreise der Apostel stilisiert. Noch als Toter bleibt Konstantin ein Meister der Inszenierung &#8211; auch das hatte ihm geholfen, der am längsten regierende römische Kaiser seit Augustus zu werden. Eine erstaunliche Karriere für jemanden, der der illegitimen Verbindung eines Offiziers mit einer ehemaligen Sklavin entstammt. Dieser Aufstieg wurde möglich durch die Reformen Kaiser Diokletians, der ein innovatives Vier-Kaiser-System nach Leistungsprinzip eingeführt hatte. Dadurch konnte Konstantins Vater, Constantinus, als fähiger Offizier zum Mitkaiser aufzusteigen. Als Konstantin daraufhin in dessen Legion eintritt, hat das weitreichende Folgen, wie der Historiker Zosimos überliefert: </p>
<p>&#8220;In dieser günstigen Lage fasste Konstantin den Entschluss, sich zu seinem Vater zu begeben, der meistens in Britannien stationiert war. Zufällig starb Kaiser Constantinus genau zu jener Zeit. Die Legionen, die Konstantin für tauglich befanden und zugleich auf große Geschenke sich Hoffnung machten, verliehen ihm die Würde eines Kaisers.&#8221;</p>
<p>Im Jahr 306 wird Konstantin Kaiser. Angespornt durch diese illegitime Erhebung eines Kaisersohnes, die einen Bruch mit Diokletians nichterblicher Nachfolgeregelung darstellte, lässt sich in Rom Maxentius &#8211; auch ein Kaisersohn &#8211; ebenfalls zum Herrscher küren. Im Jahr 312 marschiert Konstantin gegen Rom. Maxentius ist militärisch überlegen, doch dann geschieht etwas, das als &#8220;Konstantinische Wende&#8221; in die Geschichte eingehen wird. Der Kaiser hat, wie der christliche Zeitgenosse Laktanz berichtet, eine Vision:</p>
<p>&#8220;Im Schlaf wurde Konstantin ermahnt, das himmlische Zeichen Gottes an den Schilden der Soldaten anzubringen und so die Schlacht zu beginnen. Er kommt dem Befehl nach, und mit diesem Zeichen gerüstet greift das Heer zu den Waffen.&#8221;</p>
<p>Tatsächlich siegt Konstantin am nächsten Tag in der Schlacht an der Milvischen Brücke. Umstritten ist, ob Konstantin zu dieser Zeit wirklich Christ geworden war. Jedenfalls lässt er nun per Gesetz die bisher bestenfalls geduldeten Christen anerkennen und fördert die christliche Religion, seine Strategie setzt auf deren Integration in den Staat. Konstantin sieht sich ganz in der Tradition römischer Kaiser, deren Aufgabe es immer war, über die Vereinbarkeit von Religionskulten und Staatsinteresse zu wachen:</p>
<p>&#8220;Was muss denn Wichtigeres von mir getan werden, als dass ich alle Irrtümer zerschlage und alle Verwegenheiten ausrotte? Damit alle dem allmächtigen Gott die wahre Religionsausübung und die gebührende Verehrung entgegenbringen.&#8221;</p>
<p>Inwieweit Konstantin selbst in diesem Allmächtigen den Christengott sah, ist unklar. Er bekannte sich zwar zum Gott der Christen, hielt aber auch weiterhin an heidnischen Gottheiten fest. Im spätantiken Römischen Reich existierten Hunderte religiöser Kulte, sie miteinander zu verbinden, war normal. Und politische Gegner schaltete der seit 324 allein herrschende Kaiser nach römischer Sitte rücksichtslos aus &#8211; sogar in der eigenen Familie, wie der Konstantin-kritische Zosimos berichtet: </p>
<p>&#8220;Er begann, seine Gottlosigkeit gegen die eigene Familie zu richten, indem er seinen Sohn Crispus aus Verdacht des Umgangs mit seiner Stiefmutter Fausta umbrachte. Konstantins Mutter härmte sich sehr darüber. Konstantin aber heilte, als wollte er sie trösten, ein Übel mit einem noch größeren. Denn er sperrte Fausta in ein überheiztes Bad, aus welchem sie tot hinausgetragen wurde.&#8221;</p>
<p>Wahrscheinlich hatten Crispus und Fausta ein Komplott gegen den Kaiser geplant, aber der Mord löste Entsetzen aus. Auch diese Grausamkeiten trugen zum widersprüchlichen Bild des Kaisers bei. Der Schweizer Historiker Jacob Burckhardt nannte ihn im 19. Jahrhundert einen prinzipienlosen &#8220;Egoisten im Purpurgewand&#8221;, dem es nicht um Religion, sondern um Machterhalt gegangen sei. </p>
<p>Doch für einen antiken Herrscher waren Religion und Politik nicht zu trennen, deshalb hat Konstantin das Christentum an den Staat gebunden und ihm damit den Weg bereitet. Für den Pragmatiker war es kein Widerspruch, sich kurz vor seinem Tod taufen zu lassen, gleichzeitig aber vergöttlicht zu werden. Zum Gegensatz stilisierte man die Religionen erst, als das Christentum 43 Jahre später zur Staatsreligion gemacht wurde. Auf die Idee wäre Konstantin wohl nie gekommen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fcoehistorisch.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fcoehistorisch.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fcoehistorisch.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fcoehistorisch.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fcoehistorisch.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fcoehistorisch.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fcoehistorisch.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fcoehistorisch.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fcoehistorisch.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fcoehistorisch.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fcoehistorisch.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fcoehistorisch.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fcoehistorisch.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fcoehistorisch.wordpress.com/61/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=61&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Eine auf 400 Millionen Jahre datierte Maschine gefunden</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 05:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: Galaxiengesundheitsrat RUSSLAND. In der abgelegenen Halbinsel Kamtschatka entdeckten Archäologen der Universität St. Petersburg, 200 km von Tigil entfernt, ein seltsames Fossil. Die Echtheit des Fundes wurde zertifiziert. Laut Archäologe Yuri Golubev sind in diesem Fall der Entdeckung die Naturwissenschaftler überrascht, zumindest ist der Fund ungewöhn&#8230;lich und in der Lage die (Vor-)Geschichte zu verändern. Es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=59&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://wedismus.ning.com/forum/topics/eine-auf-400-millionen-jahre-datiert-maschine-in-russland-gefunde">Galaxiengesundheitsrat</a></p>
<p>RUSSLAND. In der abgelegenen Halbinsel Kamtschatka entdeckten Archäologen der Universität St. Petersburg, 200 km von Tigil entfernt, ein seltsames Fossil. Die Echtheit des Fundes wurde zertifiziert. Laut Archäologe Yuri Golubev sind in diesem Fall der Entdeckung die Naturwissenschaftler überrascht, zumindest ist der Fund ungewöhn&#8230;lich und in der Lage die (Vor-)Geschichte zu verändern.</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass ein Artefakt oder ein altes Objekt in dieser Region gefunden wurde. Doch überraschenderweise erhält dieses spezielle Artefakt auf den ersten Blick Intarsien in Stein (was verständlich ist, da der Halbinsel ist die Heimat von zahlreichen Vulkanen). Einer Analyse zeigte, dass der Stein mit Metallteilen verbunden ist, die einen Mechanismus mit Zahnräder, das aus einer Uhr oder Computer stammen könnte. Das Erstaunliche ist, dass alle Stücke auf ein Alter von 400 Millionen Jahren datiert wurden vom! </p>
<p>Yury Gobulev kommentierte:</p>
<p>Wir bekamen einen Anruf vom Prefekt von Tigil. Er erzählte uns, dass Wanderer, die an Ort und Stelle gingen, diese Überreste in Fels fanden. Wir gingen zum angegebenen Ort und zunächst verstanden wir nicht, was wir sahen. Es gab Hunderte von gezahnten Zylindern, die Teile einer Maschine zu sein schienen.</p>
<p>Sie waren in einwandfreiem Zustand der Erhaltung, als ob sie in einem kurzen Zeitraum eingefroren wurden. Es war notwendig, den Bereich zu sichern, weil bald die Neugierigen in großer Zahl erscheinen. Andere Wissenschaftler, amerikanische Geologen, definierten das Stück als ein erstaunliches und geheimnisvolles Artefakt.</p>
<p>Niemand konnte glauben, dass vor 400 Millionen Jahren soetwas auf der Erde existiert haben könnte, weder ein Mensch noch eine Maschine. Zu dieser Zeit waren die Formen des Lebens sehr einfach, aber der Befund ist klar und deutet auf die Existenz von intelligenten Wesen, die in der Lage waren eine solche Technologie zu schaffen. Sicherlich würden solche Wesen von anderen Planeten kommen. Es ist möglich, dass ein Raumschiff beschädigt wurde [oder gab es einen Unfall] und es an Ort und Stelle aufgegeben wurde. </p>
<p>Es wurde auch festgestellt, dass die Teile in einem kurzen Zeitraum zur Versteinerung wurden. Möglicherweise fiel die &#8220;Maschine&#8221; in einen Sumpf. Trotz der Erkenntnisse sind die Wissenschaftler lieber vorsichtig und geben zu bedenken, dass die Beweise noch nicht endgültig sind &#8211; noch nicht. Und Gobulev sinniert: Die Existenz von Technologie in Vergangenheit zu verleugnen ist ein schwerer Fehler, denn die Evolution ist nicht linear.</p>
<p>Auch in der neusten Ausgabe von der Buchreihe die klingenden Zedern Russlands wird davon geschrieben das die Menschen sich schon damals auf den Irrweg der technolgischen Entwicklung begaben und sich von der Vollkommenheit der göttlichen Schöpfung mehr und mehr lossagten und als Folge dieser ungöttlichen Entscheidung wurden Großteile der Landmassen mit Eis überzogen. Die Technologie ist gefährllich für das Universum und daher wird diese vernichtet werden von Energien die dazu bestimmt sind die Harmonie der Schöpfung herzustellen.</p>
<p>Menschen können sich teleportieren in ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit und daher ist es unsinnig mit toter Materie zu experimentieren. Auch gewachsene Kristalle ( Berge )  die bestimtme Aufgaben haben sollte man nicht zerstören um daraus andere primitive Dinge zu erbauen oder zu entwickeln. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fcoehistorisch.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fcoehistorisch.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fcoehistorisch.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fcoehistorisch.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fcoehistorisch.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fcoehistorisch.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fcoehistorisch.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fcoehistorisch.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fcoehistorisch.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fcoehistorisch.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fcoehistorisch.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fcoehistorisch.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fcoehistorisch.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fcoehistorisch.wordpress.com/59/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=59&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kennedys Rede über den Weltfrieden</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, jetzt und hier über ein Thema zu sprechen, bei dem man zu oft auf Unwissenheit stößt und bei dem die Wahrheit zu selten erkannt wird, obwohl es sich bei ihm um das wichtigste Thema auf der ganzen Welt handelt: den Weltfrieden. Von welcher Art Frieden spreche ich? Welche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=57&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, jetzt und hier über ein Thema zu sprechen, bei dem man zu oft auf Unwissenheit stößt und bei dem die Wahrheit zu selten erkannt wird, obwohl es sich bei ihm um das wichtigste Thema auf der ganzen Welt handelt: den Weltfrieden.</p>
<p> Von welcher Art Frieden spreche ich? Welche Art Frieden streben wir an? Es geht hier nicht um eine PaxAmericana, die der Welt durch amerikanische Kriegswaffen aufgezwungen wird. Auch geht es nicht um den Frieden des Grabes oder um die Sicherheit der Sklaven. Ich spreche von echtem Frieden, von der Art Frieden, die das Leben auf der Erde lebenswert macht, von der Art Frieden, durch die Menschen und Nationen wachsen, hoffen und für ihre Kinder die Grundlage einer besseren Zukunft legen können. Ich spreche nicht nur von Frieden für Amerikaner, sondern von Frieden für alle Männer und Frauen. Auch geht es nicht nur darum, dass in unserer Zeit Frieden herrscht, sondern für alle Zeiten.</p>
<p> Unsere Probleme wurden von Menschen verursacht, weshalb sie auch von Menschen gelöst werden können. Ein Mensch kann all das erreichen, was er sich vornimmt. Kein Problem, das mit dem menschlichen Schicksal in Verbindung gebracht wird, übersteigt menschliche Fähigkeiten. Menschen haben schon oft unter Einsatz ihrer Vernunft und ihres Geistes scheinbar unüberwindbare Probleme gelöst, und wir glauben, dass sie dazu auch in Zukunft in der Lage sein werden.</p>
<p> Wir sollten uns auf eine praktischere Art von Frieden konzentrieren, die sich eher erzielen lässt und die nicht auf einer plötzlichen Umwälzung der menschlichen Natur basiert, sondern auf einer allmählichen Evolution der menschlichen Institutionen, auf einer Reihe konkreter Maßnahmen und wirksamer Vereinbarungen, die im Interesse aller Beteiligten stehen. Für diese Art von Frieden gibt es keine einfache Lösung, die allein zu Erfolg führt, keine großartige Zauberformel, die von einer oder zwei Großmächten angewandt werden könnte. Echter Frieden muss das Produkt zahlreicher Nationen sein, die Summe vieler Maßnahmen. Er muss dynamischer und nicht statischer Natur sein, und er muss an die veränderten Herausforderungen jeder neuen Generation angepasst werden. Denn bei Frieden handelt es sich um einen Prozess, um eine Methode, Probleme zu lösen.</p>
<p> (John Fitzgerald Kennedy, 1963)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fcoehistorisch.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fcoehistorisch.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fcoehistorisch.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fcoehistorisch.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fcoehistorisch.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fcoehistorisch.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fcoehistorisch.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fcoehistorisch.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fcoehistorisch.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fcoehistorisch.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fcoehistorisch.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fcoehistorisch.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fcoehistorisch.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fcoehistorisch.wordpress.com/57/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=57&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Mitterand forderte D-Mark Ende</title>
		<link>http://fcoehistorisch.wordpress.com/2012/05/05/mitterand-forderte-d-mark-ende/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 04:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fcoehistorisch.wordpress.com/?p=55</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: Nachrichtenagentur ADN vom 03.05.2012 Der französische Präsident Francois Mitterand drängte darauf, die D-Mark möglichst in einer europäischen Währung aufgehen zu lassen, damit das wiedervereinigte Deutschland nicht zu der großen europäischen Hegemonialmacht werden sollte. Das stellte der Historiker Heinrich Aug Winkler am heutigen Donnerstag im Rundfunk fest. Resultat dessen sei die Währungsunion. Die Fiskalunion und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=55&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: Nachrichtenagentur ADN vom 03.05.2012</p>
<p>Der französische Präsident Francois Mitterand drängte darauf, die D-Mark möglichst in einer europäischen Währung aufgehen zu lassen, damit das wiedervereinigte Deutschland nicht zu der großen europäischen Hegemonialmacht werden sollte. Das stellte der Historiker Heinrich Aug Winkler am heutigen Donnerstag im Rundfunk fest. Resultat dessen sei die Währungsunion. Die Fiskalunion und die politische Union habe man zwar beschworen, aber nicht realisiert. Dieser fundamentale Geburtsfehler des Euro verursacht nach Meinung des Wissenschaftlers die gegenwärtige vehemente Diskussion in den Mitgliedsstaaten der Währungsunion. Viele haderten mit dem Ergebnis der bisherigen Bemühungen, eine Fiskalunion zu bilden.</p>
<p>Dieses Manko ist nach den Worten von Winkler dafür verantwortlich, dass in Europa die Gefahr der populistischen Bewegung mitnichten gebannt ist. “Diese Bewegungen haben in den Niederlanden ihre Stärke bewiesen, auch in den skandinavischen Ländern. Auch der Erfolg, der relative Erfolg der französischen Bewegung um Marine Le Pen mit einem geradezu triumphalen Ergebnis von über 17 Prozent beim ersten Wahlgang der Präsidentenwahl zeigt, wie stark diese Opposition der Globalisierungsverlierer gegen Europa ist”, erklärte der Historiker.</p>
<p>Der Fiskalpakt ist nach Meinung des Buchautors bisher nur ein Abkommen zwischen den Staaten, die zu einer Art engeren Zusammenarbeit, zu einer engeren Union bereit sind. Ob daraus jemals europäisches Recht wird, sei ungewiss. Es komme darauf an, dass keine neuen Parallelstrukturen entstehen. Das erfordere Änderungen der Verträge. “Möglicherweise müssen wir uns in der Bundesrepublik darauf vorbereiten, dass sogar die Frage einer Verfassungsrevision sich stellen wird und einer Abstimmung nach Artikel 146″, erklärte Winkler abschließend im Deutschlandfunk.</p>
<p>Der Grundgesetz-Artikel 146 lautet:</p>
<p>Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in Freiheit beschlossen worden ist.</p>
<p>++ (dk/mgn/03.05.12 – 130)</p>
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	</item>
		<item>
		<title>1.Mai &#8211; &#8220;Sozialistische Herrschau&#8221; oder &#8220;Nazifeiertag&#8221;</title>
		<link>http://fcoehistorisch.wordpress.com/2012/05/01/1-mai-sozialistische-herrschau-oder-nazifeiertag/</link>
		<comments>http://fcoehistorisch.wordpress.com/2012/05/01/1-mai-sozialistische-herrschau-oder-nazifeiertag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 04:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, dass der 1.Mai sowohl bei den Nationalsozialisten als auch in allen kommunistischen Staaten als &#8220;Tag der Arbeit&#8221; bezeichnet wird. Quelle: Paukenschlag Da marschieren sie wieder die roten Scharen. Ihre Fahnen flattern ihnen voran – rot müssen sie sein! Hier nun ein paar Hintergründe: In Deutschland, Österreich, teilen der Schweiz und vielen anderen Staaten ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=51&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Interessant, dass der 1.Mai sowohl bei den Nationalsozialisten als auch in allen kommunistischen Staaten als &#8220;Tag der Arbeit&#8221; bezeichnet wird.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://paukenschlag-blog.org/?p=3416">Paukenschlag</a></p>
<p>Da marschieren sie wieder die roten Scharen. </p>
<p>Ihre Fahnen flattern ihnen voran – rot müssen sie sein! </p>
<p>Hier nun ein paar Hintergründe: </p>
<p>In Deutschland, Österreich, teilen der Schweiz und vielen anderen Staaten ist der Maifeiertag ein gesetzlicher Feiertag. </p>
<p>In Deutschland ist die amtliche Bezeichnung in den Gesetzen der einzelnen Länder geregelt, wie z.B. in Nordrhein-Westfalen, wo der Maifeiertag offiziell als „<strong>Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde</strong>“ bezeichnet wird.(sülz) </p>
<p>1919 wurde dann der 01.Mai von der Weimarer Nationalversammlung zum gesetzlichen Feiertag bestimmt, jedoch nur für das Jahr 1919. </p>
<p>In der Arbeiterbewegung selbst war die Frage, ob und wie der 1. Mai zu begehen sei, sehr umstritten. </p>
<p>Die christlichen Gewerkschaften, seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem eigenen interkonfessionellen Dachverband vertreten, lehnten die &#8220;marxistische Heerschau&#8221; ab. </p>
<p>Einen traurigen Höhepunkt der Konflikte zwischen SPD und KPD bildete der 1. Mai 1929. </p>
<p>Karl Zörgiebel, der sozialdemokratische Polizeipräsident von Berlin, hatte wegen befürchteter Unruhen ein Demonstrationsverbot über die Stadt verhängt. </p>
<p>Die KPD ignorierte das Verbot und veranstaltete Demonstrationen, in deren Verlauf es zu wilden Schießereien kam. </p>
<p>Dabei wurden 28 Personen getötet, darunter auch völlig Unbeteiligte. </p>
<p>In den 30er Jahren nahmen sich dann andere Sozialisten des 1.Mai an: Mitte April 1933 notierte Goebbels in &#8220;Vom Kaiserhof zur Reichskanzlei&#8221;: &#8220;Den 1. Mai werden wir zu einer grandiosen Demonstration deutschen Volkswillens gestalten.” </p>
<p>Im April 1933 erklärte Hitler den 1. Mai zum &#8220;Feiertag der nationalen Arbeit&#8221;. </p>
<p>Der 1. Mai diente dem Regime als hervorragende Kulisse für Paraden, Aufmärsche und Leistungsschauen der deutschen Industrie diente. </p>
<p>Die pathetische Inszenierung von Massenauftritten haben die Nationalsozialisten zwar nicht erfunden, aber sie haben die, wie Walter Benjamin es nannte, Ästhetisierung der politischen Macht zu ungeahnten Höhepunkten weiterentwickelt. </p>
<p>Und die gleichen Leute, die es heute nicht ertragen auch nur das Wort AUTOBAHN zu hören machen auch heute noch in gleicher Weise ihre Kundgebungen. </p>
<p>Bloß sind sie heute nicht mehr ästhetisch und quälen die Menschen nur noch mit ihren roten Fähnchen und den Ohrenbetäubenden Trillerpfeifen. </p>
<p>Von den Linksfaschisten, die den Tag nutzen um Städte in Brand zu setzen ganz zu schweigen…</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fcoehistorisch.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fcoehistorisch.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fcoehistorisch.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fcoehistorisch.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fcoehistorisch.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fcoehistorisch.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fcoehistorisch.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fcoehistorisch.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fcoehistorisch.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fcoehistorisch.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fcoehistorisch.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fcoehistorisch.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fcoehistorisch.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fcoehistorisch.wordpress.com/51/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=51&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Lueger &#8211; Der Hergott von Wien!</title>
		<link>http://fcoehistorisch.wordpress.com/2012/04/20/dr-karl-lueger/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 04:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: Besseres Europa A.E.Keltscha Der Herrgott von Wien” oder auch der ” schöne Karl” genannt, nein es ist nicht der Grünen-Abgeordnete Dr. Karl Öllinger gemeint. Hier geht es um Dr. Karl Lueger, einem Wiener Bürgermeister nach dem ein Teil der Wiener Ringstraße benannt wurde. Eben diesen Teil will man jetzt umbenennen. Warum denn dass und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=47&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.besseres-europa.eu/2012/04/19/lueger-der-herrgott-von-wien/">Besseres Europa</a></p>
<p>A.E.Keltscha</p>
<p>Der Herrgott von Wien”  oder auch der ” schöne Karl” genannt, nein es ist nicht der Grünen-Abgeordnete Dr. Karl Öllinger gemeint. </p>
<p>Hier geht es um Dr. Karl Lueger, einem Wiener Bürgermeister nach dem  ein Teil der Wiener Ringstraße benannt wurde. </p>
<p>Eben diesen Teil will man jetzt umbenennen. </p>
<p>Warum denn dass und warum jetzt nach über 100 Jahren seines Ablebens? </p>
<p>Es ist ziemlich schnell und einfach erklärt. </p>
<p>Im linksliberalen neomarxistischen Wien des 21 Jahrhunderts ist einfach kein Platz mehr für christ-soziale, konservative Vordenker. </p>
<p>Es ist vollkommen egal welche Leistungen für diese Stadt erbracht wurden, der Vorwurf des Antisemitismus ist allein genug um den ehrwürdigen alten Karl Lueger des Rings zu verbannen. </p>
<p>Unsere Gesellschaft ist so links, dass selbst Marx und Engels ihre Freude hätten, so beginnt man Stück um Stück zu entfernen was früher einmal an grosse aufrichtige Persönlichkeiten erinnerte, die dem politisch anderem Lager entstammen. </p>
<p>Schon kommen die Vorschläge nach und nach auch noch andere Strassen umzubenennen, denn nichts soll an Antisemiten erinnern. </p>
<p>Antisemitismus ist verboten. </p>
<p>Man darf nicht über Juden herziehen und es ist auch nur eine Frage der Zeit dass man uns verbietet etwas über den Islam zu kommunizieren. </p>
<p>Antisemitismus ist ein Verbrechen und überhaupt, Rassismus ist eine Sünde. Wir sollen alle in Frieden zusammenleben und dann wird auch alles gut. </p>
<p><strong>Wir wollen in Frieden zusammenleben, aber wir wollen bestimmen wem wir an unserem Frieden teilhaben lassen wollen.</strong></p>
<p>Der Unterschied zwischen den verschiedenen Rassen und Kulturen ist so gross, dass man mit Toleranz und Nächstenliebe nicht immer weiter kann. </p>
<p>Es entstehen immer wieder neue Konflikte, weil Menschen aus anderen Kulturen aufbegehren und Parallelgesellschaften bilden, das eigene Volk wird an den Rand gedrängt. </p>
<p>Heute sind es nicht mehr die Juden, die uns Österreicher missmutig stimmen. </p>
<p>Das Feindbild hat sich gewandelt. </p>
<p>Der heutige Umgang mit dem Islam macht eigentlich 1683 obsolet. </p>
<p>Man hätte eigentlich alle Tore und Türen öffnen können und eine Osmanisierung hätte damals sofort und ohne Umschweife stattfinden können. </p>
<p>So unterwandern die Muslime der islamistischen Bewegungen, wie etwa die Salafisten unser Land, wir sehen zu wie sie ihr Machwerk, dem Koran unters Volk bringen. </p>
<p>Wir können nur zusehen oder viel mehr, wir müssen zusehen und warten bis die Kopftuchweiber ihre Sprösslinge in unsere Krippen legen. </p>
<p>Wir basteln an einem neuem Österreich. </p>
<p>Ein multikulturelles Österreich, weltoffen im wahrsten Sinne des Wortes. </p>
<p>So offen, dass es unserem Volk weh tut. Aber noch ist der Schmerz nicht so gross der in unserer Brust schwellt. </p>
<p>Die Klinge des Islam hat  unser Herz noch nicht angebohrt. </p>
<p>Es wird noch ein paar Jahre brauchen bis sie uns erniedrigt und unterjocht haben, aber dann weiss ich, dass euch linksliberalen Volksverräter das gleiche ergeht.</p>
<p>Jede Zeit braucht ihren Karl Lueger!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fcoehistorisch.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fcoehistorisch.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fcoehistorisch.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fcoehistorisch.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fcoehistorisch.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fcoehistorisch.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fcoehistorisch.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fcoehistorisch.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fcoehistorisch.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fcoehistorisch.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fcoehistorisch.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fcoehistorisch.wordpress.com/47/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fcoehistorisch.wordpress.com/47/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fcoehistorisch.wordpress.com/47/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=47&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Untergang der GOYA: Ein Augenzeugenbericht</title>
		<link>http://fcoehistorisch.wordpress.com/2012/04/17/der-untergang-der-goya-ein-augenzeugenbericht/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 03:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pastorpeitl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: Paukenschlag Frau Schmalisch, eine Großnichte der ertrunkenen Minna Gottschalk, stellte mir einen Zeitungsbericht und den Augenzeugenbericht von Frau Prang hierfür zur Verfügung. Frau Prang aus Kirschitten hat 1945 den Untergang der GOYA von der “KRONENFELS” aus, als Augenzeugin, unmittelbar miterlebt. Mit der ,,Arche Noah” in den Tod. Größte Schiffskatastrophe der Welt, schrieben die Zeitungen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fcoehistorisch.wordpress.com&#038;blog=32513771&#038;post=42&#038;subd=fcoehistorisch&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://paukenschlag-blog.org/?p=5874">Paukenschlag</a></p>
<p>Frau Schmalisch, eine Großnichte der ertrunkenen Minna Gottschalk, stellte mir einen Zeitungsbericht und den Augenzeugenbericht von Frau Prang hierfür zur Verfügung. Frau Prang aus Kirschitten hat 1945 den Untergang der GOYA von der “KRONENFELS” aus, als Augenzeugin, unmittelbar miterlebt. </p>
<p><strong>Mit der ,,Arche Noah” in den Tod.</strong></p>
<p>Größte Schiffskatastrophe der Welt, schrieben die Zeitungen beim Untergang der ,,Titanic”, aber die Versenkung der “GOYA” war einweit größeres Unglück und forderte über 7000 Opfer.</p>
<p>Als die Titanic, auf der Jagd nach dem “Blauen Band”, am 14. April 1912 auf einen Eisberg lief und mit 1400 Menschen sank, wurde dies als ,,größte Schiffskatastrophe der Welt” bezeichnet. Doch es gab 33 Jahre später eine noch weitaus größere Katastrophe. Am 16. April 1945 sank der Flüchtlingsdampfer ,,Goya” auf der Höhe von Stolpmünde binnen sieben Minuten. Von den 7200 Flüchtlingen und Verwundeten an Bord konnten nur 172 gerettet werden. Zwei Torpedos eines sowjetischen U-Bootes hatten ihn getroffen.</p>
<p>Als am 13. Januar 1945 der Großangriff der sowjetischen Armeen auf die deutsche Front im Osten begann, ahnte niemand, dass der Angreifer so schnell Boden gewinnen würde. Schon am 23. Januar 1945 stiess der Russe bis zum Frischen Haff durch und schnitt allen Flüchtligen den Weg nach Westen ab. Nur noch über das Eis des zugefrorenen Frischen Haffs konnte nach etwa 10 km die Frische Nehrung erreicht werden. Die Wehrmacht hatte einen Eisstreifen ausgeschildert auf dem die Trecks fahren mußten. Es war hier schon ein Bild des Grauens, weil russische Tiefflieger die Trecks bombardierten und mit Borwaffen angriffen. Viele Wagen waren im Eis eingebrochen und man sah nur noch die Köpfe der toten Pferde aus dem Wasser ragen. Überall lagen tote Soldaten und Zivilisten.</p>
<p>Die Frische Nehrung ist ein ca. 600 bis 1500 m breiter und ca. 70 km langer Landstreifen zwischen der Ostsee und dem Frischem Haff. Hier konnten die Flüchtlingstrecks westwärts entkommen. Auch die, mit Pferd und Wagen geflüchteten Bauern von Kirschitten im Kreis Pr. Eylau mußten diesen Weg nehmen. Leider aber nützte Ihnen dieses nicht viel, denn in einer großen Zangenbewegung schnitt der Russe Ost- und Westpreußen wenig später vom übrigen Reich ab und es gab keinen Landweg mehr ins Reich. So stauten sich in diesem Kessel in der Weichselniederung tausende Flüchtlingswagen. Der Weg nach Westen war abgeschnitten.</p>
<p>Die Flüchtlingswagen der Bauern von Kirschitten waren in Schiewenhorst bei Danzig, als man um den 14. April 1945 beschloß zu versuchen auf einem Schiff zu entkommen. Pferde und Wagen mußte man stehen lassen und konnte nur das Nötigste mitnehmen. Von Schiewenhorst, direkt an einem Arm der Weichselmündung in die Ostsee, brachten Kutter die Flüchlinge mit ihrer letzten Habe auf einige Frachter die vor der Halbinsel Hela auf Reede lagen. In einem Zeitungsbericht aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts lesen wir:</p>
<p>Das Kalenderblatt zeigt den 16. April 1945. Die Katastrophe beginnt bereits am Morgen. Nur zögernd weicht die Nacht, hebt sich der milchige Schleier von den dunklen Schiffsleibern. Es sind Flüchtlingsschiffe, die an der Südspitze der Halbinsel HeIa am Ausgang der Danziger Bucht ankern. Unter ihnen die “GOYA”. die schon 15 000 Menschen zur Flucht über die Ostsee verhalf. Nun wartet sie auf neue Ladung. Letzter Ausweg für Hunderttausende ist die Flucht über das Meer.</p>
<p>Die Uhr zeigt fünf Minuten nach sieben. Aus dem grau verhangenen Himmel stoßen plötzlich sowjetische Bomber. Sofort setzt Flakfeuer ein. Nutzlos. Kinder, Mütter, Verwundete, Soldaten fallen im Bombenhagel. Kaum haben sich die Überlebenden von dem Schrecken erholt, stößt eine neue Bomberwelle aus den Wolken. Es ist 8.30 Uhr. Eine Bombe trifft die “GOYA” an der Vorderkante der Kommandobrücke. Back und Aufbauten werden durchschlagen. Ein Splitter trifft Kapitän Plünnecke am Kopf, reißt ihm eine tiefe Wunde. An Deck werden fünf Besatzungsmitglieder schwer verletzt. Der Bombentreffer hat die Minen-Eigenschutz-Leitung zerstört und das moderne U-Boot-Peilgerät. Damit wird der ,,Goya” die Minen- und U-Boot-Ortung unmöglich. Noch in der folgenden Nacht wird dies dem Schiff zum Verhängnis.</p>
<p>Die Bombenangriffe scheinen das Signal für den Sturm auf die ,,Goya” gegeben zu haben. Tausende wollen jetzt auf das in Sichtweite liegende Schiff. Kleinere Boote bringen die Flüchtlinge vom Strand zum Schiff. Unaufhörlich rattern die Ladekräne. Auf Tragbahren werden Schwerverwundete an Bord gehievt. Über die ausgehängten Fallreeps ziehen sich die Menschen mit letzter Kraft nach oben, stürzen an Oberdeck. In wenigen Stunden sind Tausende an Bord, darunter viele hundert Schwer- und Leichtverwundete. Für die meisten ist die ,,Goya” zu einer Arche Noah geworden. Gleichzeitig wird die “KRONENFELS” ebenfalls mit Flüchtlingen beladen.</p>
<p>Um 14.30 Uhr setzen 22 sowjetische Bomber erneut zum Angriff auf Hela an, ihr Angriff gilt den Menschen, die sich zu Tausenden dort verzweifelt am Kai drängen. Wer vorn steht, hat die größte Chance, noch auf ein Boot und damit zur “GOYA” zu gelangen. Seit Stunden zählen Unteroffiziere an den Fallreeps die Passagiere. Um 18 Uhr sind rund 7200 Menschen auf dem Frachter. Kapitän Plünnecke befiehlt: ,,Es kommt niemand mehr an Bord …!” Tausende müssen zurückbleiben, einem ungewissen Schicksal überlassen.</p>
<p>Gegen 19 Uhr ist ein kleiner Geleitzug vor Hela zusammengestellt. Er besteht aus der ,,GOYA”, dem Dampfer ,,KRONENFELS” und dem Hochseeschlepper ,,ÄGIER”. Gesichert werden die drei Flüchtlingsschiffe von den Minensuchbooten ,,M 256″ und ,,M 328″. Die Marschgeschwindigkeit der Gruppe beträgt elf Seemeilen; man muss sich nach dem Dampfer ,,Kronenfels” richten, dessen Maschinen nicht mehr hergeben.</p>
<p>Auf dem Oberdeck der ,,Goya” stehen rund 1000 Menschen. Sie haben unter Deck keinen Platz mehr gefunden, sind aber froh, überhaupt noch einen ,,Stehplatz” zu haben. Zehn Minuten vor Mitternacht, erkundigt sich der kopfverletzte Kapitän Plünnecke, nach dem Standort des Schiffes. Die Antwort weckt böse Erinnerungen. In diesem Seegebiet wurde am 30. Januar 1945 die ,,Gustloff” torpediert und am 9. Februar, von dem gleichen sowjetischen U-Boot, die ,,STEUBEN”.</p>
<p>Seit Stunden wartet dieses russische U-Boot ,,L 3″ auf das Geleit, das am frühen Abend Hela verlassen hat. Fünf Minuten vor zwölf befiehlt der Kommandant, Kapitän VIadimir Konovalow: ,,Feuer”…! Sekunden später zerreißen zwei Torpedos den Schiffsleib der “GOYA” und schicken das Schiff mit seinen 7200 Menschen in den Tod. Nur sieben Minuten dauert der Untergang. Auf der tödlich getroffenen “GOYA” ist jedes Licht erloschen. Für Sekunden herrscht Entsetzen. Panik bricht aus.</p>
<p>Die schnell stärker werdende Schlagseite des Schiffes verhindert jedes Rettungsmanöver. Kaum ein Boot kommt ordnungsgemäß zu Wasser. Die Kommandos gehen im Geschrei der Menschen unter. Wer an Oberdeck ist, findet gerade noch Zeit über Bord zu springen. Für die Tausende in den fensterlosen Laderäumen unten im Schiff aber gibt es keine Rettung. Auf dem Minensuchboot ,,M 256″ trägt der Wachoffizier in das Tagebuch ein: “GOYA” sinkt um 0.02 Uhr, dem 17. April 1945, auf Breite 55 Grad, 13,5 Minuten Nord, Länge 18 Grad, 20 Minuten Ost. Wassertiefe 76 Meter. Mit der Rettung Schiffbrüchiger wurde begonnen. Hinter diesen dürren Worten. die in keinem deutschen Wehrmachtsbericht steht, von keiner Zeitung gedruckt und von keinem Rundfunksender ausgestrahlt werden, verbirgt sich größte Schiffskatastrophe der Welt.</p>
<p>Für die Schiffbrüchigen der ,,Goya” ist der Kampf um das Überleben noch nicht zu Ende. Im eiskalten Wasser droht ihnen Tod durch Ertrinken und Erfrieren. Die Besatzungsmitglieder der Minensuchboote “M 256″ und ,,M 328″, des Dampfers “KRONENFELS” und des Hochseeschleppers ,,ÄGIER” retten was zu retten ist. Stunde um Stunde wird die See abgesucht. Lebende und Tote, unter ihnen auch der Kapitän, werden aus dem Wasser gezogen, von den Flößen geborgen, aus den Kuttern geholt.</p>
<p>Bei der Insel Rügen erhalten die Rettungsschiffe Anweisung, was mit den 172 Überlebenden geschehen soll: die wenigen Besatzungsmitglieder kommen an Bord der “ÄGIER”, die Kurs auf Warnemünde nimmt. Die Kriegsmarineangehörigen fahren mit den beiden Minensuchbooten nach Swinemünde, die Verwundeten und Flüchtlinge steigen auf den Dampfer “KRONENFELS” um, der Kurs auf Kopenhagen nimmt</p>
<p>Am Vormittag des 17. April l treffen weitere Schiffe an der ,,Unfallstelle Goya” ein, setzen Boote und Kutter aus, suchen die See nach letzten Überlebenden ab. Sie finden niemanden mehr.</p>
<p>Soweit dieser erschütternde Bericht. </p>
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